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Pfarrer Norbert Häusle feiert in 81. Josef sein 40-jähriges
Pqesterjubiläum / Zahlreiche Überbringer von Grußbotschaften
Vertrauen zu Gott wecken in schwieriger Zeit
Baden-Baden
(gib) - Es war für Pfarrer Norbert Häusle eine große Freude, am
Dreifaltigkeitssonntag unter den zahlreichen Gottesdienstbesuchern
in 8t. fosef viele "vertraute und bekannte" Gesichter zu
erblicken, die mit ihm sein 40-jähriges Priesterjubiläum feierlich
begehen wollten.
Ein großer Chor, gebildet aus den Sängerinnen und Sängern der
Stiftskirchengemeinde und der "Fidelitas" Ebersteinburg, brachte
unter der Leitung von Uwe Serr Passagen der Deutschen Messe von
Franz Schubert dar, und Hubert Gassenschmidt ließ festliche Klänge
auf seiner Trompete erschallen.
Gemeinsam mit Pfarrer Häusle zelebrierten vier weitere Geistliche
die Messe. Daniel Scherf, promovierter Theologe und derzeitiger
Seelsorger in Ottenau, hielt die Predigt. Er bezeichnete seine
Rede als "Gratwanderung", die er, der einstige Oberministrant bei
Pfarrer Häusle in der früheren Odenwaldgemeinde, nun seinem
verehrten Lehrer und Freund zu halten habe.
Sinnbildlich für den Auftrag des Seelenhirten und den Mann, der in
der Nachfolge Jesu oft schwierige und lange Wege zu beschreiten
habe, schenkte er Norbert Häusle einen gekrümmten Wanderstab, an
dessen Spitze ein "Häusle" als Ziel und als Zeichen, die
Geborgenheit in Gott symbolisierte. Scherf sprach in kraftvollen
Worten vom Auftrag dessen, der sich gemäß des Taufbefehls Jesu auf
einen langen, oft dornigen und mühevollen Weg begebe, um die frohe
Botschaft zu verkünden und in den Menschen, trotz eines
erschreckenden Ist-Zustandes der Welt, Vertrauen in die
unwandelbare Treue eines dreieinigen Gottes zu wecken.
Das Evangelium offenbare sich viel häufiger dort, wo Menschen
einander zugetan seien, als in theoretischen Lehren, schloss
Daniel Scherf, und auch ihm sei es oft auf zwei Beinen entgegen
gekommen. "Es ist gut ein Häusle und einen Häusle tu
haben", bekräftigte er seine Aussage. Im Anschluss an die
liturgische Handlung drängten sich Überbringer von Grußbotschaften
ans Mikrophon, darunter der Vertreter der ACG, der
"Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden", aber auch Gert
Faller von der Bürgergemeinde Unterbeuern, der dem begnadeten
Büttenredner Häusle seine Reverenz erwies.
Auch Vertreter der Kirchengemeinden St. Antonius Ebersteinburg und
S1. Josef brachten Grußworte dar und ein kostbares gemeinsames
Geschenk. Auf Wunsch des Jubilars haben die Klosterfrauen in
Lichtental ein grünes Messgewand mit goldbestickter Stola
angefertigt, und es habe sogar noch zu einem Rosenstrauch für den
Blumenliebhaber Häusle gereicht, verkündete Annette Setzier als
Vertreterin der "etwas eigensinnigen" Gemeinde in Ebersteinburg.
Mit Freude nahm Norbert Häusle nicht nur die Anwesenheit von
Sigrun Lang zur Kenntnis, sondern auch die Grußworte des neuen
Oberbürgermeis ters,
Wolfgang Gerstner.
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