Chronik
des Chors
der
Stiftskirche
2005

 

Aktivitäten, Proben, Konzerte, Versammlungen und andere Kleinigkeiten rund um die Stiftskirche zusammen mit der Chorgemeinschaft „Fidelitas" Ebersteinburg

 

10.01. 19.30 Mit frischem Schwung wurde in das neue Probenjahr gestartet. Der Höhepunkt werden wohl die Feierlichkeiten zum Gedenken an den Slg. Bernhard im Juli sein. Auch die neue Seelsorgeeinheit wird für den Chor Änderungen mit sich bringen.

Ach ja, geübt wurde auch. Im Hinblick auf Ostern wird die Messe in B-dur von Franz Schubert reaktiviert, die wir im Osterhochamt 2001 zum letzten Mal gesungen hatten.

17.01.   Wir hätten alle gerne gesungen. Der Maestro machte uns einen Strich durch die Rechnung. Er war krank.
24.01. 19.30 Unsere Genesungswünsche haben geholfen. Es war wieder Probe. Auf dem Programm stand die Schubert-Messe sowie das „Benedicte vor dem Essen, Aller Augen warten auf dich, Herre“ von Schütz.
31.01. 18.30 Der Probe wurde eine kleine Vorstandssitzung vorgeschaltet. Durch die Seelsorgeeinheit gibt es auch für den Chor Einschnitte. Im Jahr 2005 wird es in der Stiftskirche weder ein Osterhochamt noch ein Weihnachtshochamt geben. Für die Seelsorgeinheit finden diese kirchlichen Hochämter in der Bernhardus-Kirche statt. Somit entfällt auch der Druck, die Schubert-Messe bis Ostern einzustudieren. Sie wird als Chorkonzert im Advent aufgeführt werden.
  19.30 Es waren trotzdem alle fröhlich bei der Sache und Herr Schubert wurde bemüht (gequält?).
07.02.   Die Narren sind los und nicht im Chor. Daher herrscht Gesangesfreiheit.
14.02. 19.30 Einzelne Lieder für die Gründonnerstagsliturgie werden eingeübt.
21.02. 19.30 Eigentlich sollte geprobt werden, aber ein doppeltes Jubiläum von Herrn Gantner (60. Geburtstag + 20 Jahre Schulleiter am MLG) verbunden mit der entsprechenden Feier hatte den Chor sehr schnell davon überzeugt, dass an diesem Abend „Feste feiern“ besser ist als „feste singen“.

Gesungen haben wir aber doch – ein Geburtstagslied für den Jubilar!

28.02. 19.30 Alltagsgeschäft. Lieder für Gründonnerstag und ein wenig Schubert.
07.03.

14.03.

21.03.

19.30

19.30

19.30

Dto.
24.03 18.00 Einsingen
24.03. 19.00 Mitgestaltung der „Feier vom letzten Abendmahl“ mit Fußwaschung und Kommunion in beiderlei Gestalt.

Ein Novum in der Geschichte des Chors, da diese Feier als zentraler Gottesdienst für alle Pfarreien der Seelsorgeeinheit stattfand.

Chorsätze:

· „Wenn wir das Leben teilen“,

· „Suchen und fragen“,

· „Let us break bread together“

· Das Benedicite vor dem Essen “Aller Augen warten auf dich, Herre“

„Sanctus“ und „Agnus Dei“ aus der „Missa Prima“ von C. Crassini

04.04. 19.30 Das Liedgut für die Fronleichnamsmesse wird eingeübt. Und ein wenig Schubert.
11.04. 19.30 Dto.
19.04. 19.45 Wir sind zu Gast bei den „Ebersteinburgern“. Die Vorbereitungen zum Fest des seligen Bernhard werfen ihre Schatten voraus. Zusammen mit Fidelitas soll an der festlichen Messe die „Krönungsmesse“ gesungen werden.
25.04.   Leider keine Probe.
02.05. 19.30 Das Liedgut für die Fronleichnamsmesse und ein wenig Schubert werden weiter eingeübt.
09.05. 19.30 Dto.
16.05.   Pfingstmontag! Natürlich auch für den Chor ein freier Tag.
24.05. 19.45 Ausnahmsweise eine Dienstagsprobe in Ebersteinburg zusammen mit „Fidelitas“. Der letzte Schliff für den Fronleichnamstag.
26.05. 08.30 Einsingen
  09.30 Mitgestaltung der Eucharistiefeier zum Hochfest „Leib und Blut Christi“ – Fronleichnam.

„Alta Trinita beata“,

“Lobt den Herrn der Welt”, Purcell

„Wenn wir das Leben teilen“, Rozier/Wackenheim

„Ave verum“, C. Saint-SaЁNS

„Regina caeli“, A. Lotti

“Ave verum corpus”, W. A. Mozart

Chor der Stiftskirche

Chorgemeinschaft „Fidelitas“ Ebersteinburg

Bläserquartett der Baden-Badener Philharmonie

Leitung: Uwe Serr

Ein neues Gefühl, denn diesmal feiern 5 Pfarreien als Seelsorgeeinheit bei strahlendem Sonnenschein zusammen. Zelebrant ist Pfr. Maier, Konzelebranten Pfr. Häusle und Diakon Lutz-Bachmann.

Anschließend gab es eine Prozession durch den Kurgarten, angeführt von den Balger Musikanten unter der Stabführung von Holger Bronner. An einem Altar wurde der eucharistische Segen erteilt. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ wurde diese außergewöhnliche Messe beendet.

30.05.

06.06.

19.30

19.30

Verschiedene Chorsätze werden gesungen.

 

13.06.   Keine Probe. Der Sängerchef macht einen dienstlichen Ausflug mit einer Schulklasse.
20.06. 19.30 Das internationale Partnerschaftstreffen, in dessen Rahmen die Reliquien des Seligen Bernhard von Baden nach Baden-Baden gebracht werden rückt näher und bestimmt den Ablauf der kommenden Proben. Die „Krönungsmesse“ soll wieder einmal aufgeführt werden. Hinzu kommen verschiedene Chorsätze.
27.06. 19.30 Schwerpunkt ist die Krönungsmesse. Dazu Ave verum corpus, Jesus bleibet meine Freude.
05.07. 19.30 Eine Probe an einem Dienstag zusammen mit Fidelitas. Das Repertoire für die Messe wird abschließend im großen Verbund geübt.
09.07. 17.30 Einsingen und Generalprobe
 

 

19.30 Mitgestaltung des feierlichen Pontifikalamtes zu Ehren des Seligen Markgrafen Bernhard von Baden im Rahmen des Internationalen Partnerschaftstreffen

Zelebrant: Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

W. A. Mozart, Missa in C (Krönungsmesse) für Soli, Chor, Orchester und Orgel, KV 317 (ohne Credo)

Gotteslob Nr. 423, Credo (nur Schola)

J. S. Bach, Jesus bleibet meine Freude aus der Kantate BMV 147

W. A. Mozart, Ave verum corpus

G. F. Händel, Halleluja aus dem Oratorium „Der Messias“

Solisten:

Gabriele Brucker-Sieg, Sopran

Susan-Anett Marquart, Alt

Holger Schumacher, Tenor

Gerhard-Franz Brucker, Bass

Dr. Winfried Enz, Orgel

Kammerorchester „Korrespondenzen“

Mitglieder der Baden-Badener Philharmonie

Chor der Stiftskirche

Chorgemeinschaft „Fidelitas“

Leitung: Uwe Serr

    Es war ein überwältigendes Erlebnis, diese herrlichen Werke in einer übervollen Kirche singen zu dürfen. Wer von den Sängerinnen und Sängern hat schon jemals vor dem Schrein eines Seligen im Rahmen eines Pontifikalamtes singen können.

Unter den vielen Gästen sind besonders die Mitglieder der Markgräflichen Familie sowie die vielen Gäste aus Moncalieri zu erwähnen.

 

 

  Im Anschluss an das Pontifikalamt fand auf dem Marktplatz das in Moncalieri traditionelle Mysterienspiel statt, in dem das Leben und Sterben sowie das erste Wunder in Szene gesetzt wurde. Anschließend wurde der Schrein in einer mittelalterlichen Prozession zur Berharduskirche gebracht.
     
11.07.   Keine Probe
18.07. 19.30 Nach einer gelungenen Messe geht es wieder weiter. Schubert steht auf dem Plan.
25.07. 19.30 Nein! Keine Chorprobe! Vor den verdienten Ferien mussten sich die Sängerinnen und Sänger „nur“ einer körperlichen Belastungsprobe stellen. Viele fleißige Hände hatten im Flur des MLG ein umfangreiches kaltes Buffet zusammengestellt, das fast keine Wünsche unerfüllt ließ. Von deftig bis fein war Alles vorhanden. Bei einem Glas Wein und vielen Gesprächen verflog die Zeit im Fluge. Und dann war
   

Sommerpause

05.09. 19.30 Braungebrannt und voller Tatendrang fand sich eine kleine Schar zusammen, die den neuen Chorabschnitt begann.

Schubert schlug der Chorleiter auf. Und dann ging es los.

12.09. 19.30 Wieder Schubert für das Chorkonzert in der Weihnachtszeit. Hinzu kamen als neue Töne die ersten Gehversuche im Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.
19.09. 19.30 Programm wie in der Vorwoche. Dazu zwei Chorstücke für unseren „Betriebsausflug“ nach Donaueschingen.
24.09.

 

 

 

 

 

 

 

Prächtig hatte es Frau Rettig geplant. So viel sei vorweg genommen.

Mit dem Bus ging es nach Donaueschingen, wo uns unser „Altpfarrer“ Held empfing. Nach einer kleinen Vesper, mit der uns Pfarrer Held überraschte, ging es gestärkt durch den fürstlichen Schlosspark zur Kirche St. Johann, der ehemaligen Wirkungsstätte von Herrn Held.

Bevor wir in den Genuss einer ausgiebigen Kirchenführung kamen, sangen wir zur Ehre unseres Herrgottes das „Regina caeli“ sowie das „Alta trinita beata“. Anschließend ging es zur Donauquelle und zu einem üppigen Mittagessen.

Den Nachmittag füllte eine Fahrt unter Dampf auf der „Sauschwänzlebahn“ (Wutachtalbahn) sowie ein Besuch auf dem Fürstenberg aus.

Nicht nur wegen des ausgesprochen schönen Wetters sondern auch wegen der vielen Eindrücke wird uns dieser Tag in Erinnerung bleiben.

Der Chronist dankt an dieser Stelle auch Frau Bruder, die uns während der Busfahrt mit vielen Mundartgedichten/-geschichten humorvoll unterhielt.

26.09. 19.30 Sängeralltag mit Schubert und Camille Saint-Saëns wäre es gewesen, wenn uns nicht Frau Amelang anschließend zu einem Umtrunk geladen hätte. Man konnte es kaum fassen, dass sie schon 80 Jahre alt geworden war. Auch hier wusste Frau Bruder mit passenden Gedichten der Jubilarin zu gedenken.
10.10. 19.30 Diesmal nur Gesang ohne Feier.

Schubert und Camille Saint-Saëns

17.10. 19.00 Dto.
24.10. 19.00 Dto.
31.10.   Keine Probe, da der Montag vor Allerheiligen zu einem verlängerten Wochenende einlädt.
07.11. 19.00 Die Verschnaufpause bedeutet nicht, dass das Repertoire verändert wird. Am Aufwachsen des Chors durch Sängerinnen und Sänger aus Ebersteinburg ist zu erkennen, dass es zum Schlussspurt auf die Zielgerade geht. Schubert und Camille Saint-Saëns
14.11. 19.00 Dto.
21.11. 19.00 Dto.
28.11. 19.00 Dto.
03.12. 10.00 Eine Probe der anderen Art am Samstag. Während andere Leute Shoppen oder in der Allee flanieren, probt der Chor unermüdlich das Programm für das Weihnachtskonzert.
05.12. 19.00 Dto.
12.12. 19.00 Dto.
17.12. 16.00 Generalprobe mit Solisten und Orchester.
18.12. 16.00 Einsingen
  17.00 ADVENTSKONZERT

Camille Saint-Saëns, „Weihnachtsoratorium“

Antonio Vivaldi, „Der Winter“

Franz Schubert, „Messe B-Dur“

Mitwirkende:

Andrea Chudak, Sopran

Fabian Martino, Tenor

Gerhard-Franz Brucker, Bass

Kammerorchester „Korrespondenzen“ (Leitung Dora Entcheva)

Marie-Denise Heinen, Violine

Chor der Stiftskirche mit Gastsängern

Leitung:

Uwe Serr

25.12. 08.30 Einsingen
  09.30 Mitgestaltung des Hochamtes zum „Hochfest der Geburt des Herrn“

Verschiedene Chorsätze

Solisten:

Christina Bravo, Sopran

Hubert Gassenschmidt, Trompete

Chor der Stiftskirche

Leitung:
Uwe Serr

 

Und das war das Jahr 2005


Vielen Dank an alle Sängerinnen und Sänger, dass sie fast immer an den Proben teilgenommen haben. Ebenso großen Dank an den Dirigenten und Chorleiter für die viele Mühe und Geduld mit seiner Laienspielschar und an Herrn Benz, der immer einsprang wenn Stimmenproben erforderlich waren oder Herr Serr verhindert war. Ein großes Lob gebührt der kleinen Schar der Tenöre, die durch einen überdurchschnittlichen Probenbesuch brillierten.
 

  


 
  
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