zur Chronik 2010
des Chors der
Stiftskirche
   

 


Die neue Rohlf-Orgel
in  der Stiftskirche
   
zur Chronik 2009 des
Chors der Stiftskirche
   
 

zur Chronik 2005 des
Chors der Stiftskirche

 

 
 

weitere Hinweise:

Lichtenthaler
Klosterkonzerte


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in der Stiftskirche

 

 

 Pressemitteilung

 

 Chor der Stiftskirche vor neuen Herausforderungen

 Gut lachen haben Kantor und Chorleiter Uwe Serr und seine Vorstandsdamen (Foto). Denn ein erfolgreiches Konzertjahr liegt hinter ihnen. Der nunmehr rund 60 Mitglieder umfassende Chor ist - wie übrigens schon 2010 - um zahlreiche Neuzugänge gewachsen, beginnt sich langsam aber sicher zu verjüngen und startet jetzt nach der Sommerpause mit den Proben zu einem vielversprechenden Programm.

Nach Messen von Haydn, Menschick, Gounod, Schnürl, Dvořák, Mozart und der bereits sehr anspruchsvollen Beethoven-Messe will Chorleiter Uwe Serr die Leistung seiner Sängerinnen und Sänger mit Antonin Dvořáks Stabat mater noch erheblich steigern.

Wer das beeindruckende Werk kennt, weiß, dass es bei aller erhabenen Schönheit ein musikalischer Kraftakt ist. Für die Proben hat Uwe Serr etwa ein Jahr angesetzt. Die jungen, allesamt hochmusikalischen Neuzugänge schockt dies nicht. „Kirchenmusik macht richtig Spaß und ist ein super Kontrastprogramm zu Pop und Rock,“ meinen sie. Die älteren Chormitglieder sehen die Eroberung auch der schwierigsten Passagen eher philosophisch gelassen, getreu dem Motto: „Der Mensch wächst an seinen Aufgaben.

Parallel dazu probt der Chor ein weiteres musikalisches Bravourstück, nämlich Hyperions Schicksalslied von Brahms, das voraussichtlich im März 2012 zusammen mit dem Kammerorchester Luxemburg in Baden-Baden zur Aufführung kommt. Beide Stücke, so unterschiedlich und spannungsreich sie sich von Musik und Text her präsentieren, leben vom schmerzhaften Kontrast zwischem Göttlichem und Menschlichem.

Wer Lust hat, mitzusingen, um diese beiden attraktiven Werke zum Erfolg zu führen, ist herzlich eingeladen. Die Proben finden jeweils Montagabend um 19 Uhr 30 (Sommerzeit) bzw. 19 Uhr in der Aula des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums statt. Weitere Infos auch auf der Plakatwand in der Stiftskirche sowie über Cornelia Gawron, Tel. 07221/70971 oder Gertrud Rettig, Tel. 07221/28792.



((Foto: privat))

 
 

 



 

 
 

 

PRESSEMITTEILUNG
CHOR DER STIFTSKIRCHE BADEN-BADEN
 

Frühlingskonzert mit Mozart und Beethoven im Kloster Lichtenthal am Sonntag, dem 15. Mai 2011 um 15 Uhr
Jauchzet, jubelt, ihr glücklichen Seelen....

..... denn selten war ein Frühjahr so schön wie dieses. Selten gaben sich duftender Blütenrausch und frisches Maiengrün ein so spektakuläres Stelldichein. Was nach der Augenweide noch fehlt, ist ein veritabler Genuss fürs Ohr.

Wie wär’s mit Mozarts „Exsultate, jubilate“, einer vom kaum 17-jährigen Komponisten geschriebenen jugendlich unbeschwerten Motette? Oder mit Beethovens seinerzeit geradezu revolutionären Messe in C-Dur, einem Werk von erlesener musikalischer Raffinesse?

Musikliebhaber können am Sonntag, dem 15. Mai 2011 um 15 Uhr beides haben. Im Rahmen der Lichtenthaler Klosterkonzerte laden die Philharmonie Baden, die Jugendakademie, der Chor der Stiftskirche sowie die Solisten Diana-Marina Fischer (Sopran), Anja Schlenker-Rapke (Alt), Achim Klotz (Tenor) und Ernst Rapke (Bass) zu einem festlichen Frühlingskonzert in der Klosterkirche ein.

Beide genannten Werke sind übrigens Bravourstücke für die Kehle. Die Beethoven-Messe verlangt Chor und Solisten mit verwegenen Synkopen und temperamentvollen Fugen Höchstleistung ab. Das Mozart-Œuvre weist eine innere Verwandtschaft zur Oper auf und bestach bei der Uraufführung am 17. Januar 1773 in der Mailänder Theatinerkirche vor allem durch die herausragende Stimme des Kastraten Venanzio Rauzzini. Im Klosterkonzert wird die Sopranistin Diana-Marina Fischer (Foto) diese virtouse Partie singen.

Während Beethovens Werk eindeutig sakraler Natur ist, gibt es beim „Exsultate, jubilate“ in der Musikwelt unterschiedliche Interpretationen über die Einordnung dieses Vokalstücks, die von einer Allegorie der Natur über ein Mariengebet (im zweiten Teil) bis hin zur dramatischen Solo-Katante reichen.

Egal, ein göttlicher Ohrenschmaus ist das „Jauchzet, jubelt“ allemal. Genau wie die Beethoven-Messe. Wie sagte doch Augustinus: „Nur dem Gaumen des Glaubens schmeckt Gottes Honig.“


Diana-Marina Fischer. Die gebürtige Baden-Badenerin und gefragte Opern- und Konzertsängerin singt die Sopranpartien der Beethoven-Messe und Mozart-Motette


Vorverkauf in der Buch- und Kunsthandlung des Klosters Lichtenthal

 

 

 



 

Beethovens Messe in C-dur
Feierliches Osterhochamt in der Stiftskirche
am Ostersonntag.24. April, um 17 Uhr

Wie in den vergangenen Jahren wird auch am diesjährigen Ostersonntag in der Stiftskirche das Hochamt musikalisch festlich umrahmt. Beethoven wird erklingen, genauer seine beeindruckende Messe in C·Dur für Chor, Soli und Orchester, Opus 86, Unter der Leitung von Uwe Serr und mit einer dankenswert finanziellen Unterstützung der Scherer-Stiftung singen und spielen Diana-Marina Fischer (Sopran), Anja Schlenker-Rapke (Alt), Achim Klotz (Tenor), Ernst Rapke (Bass), der Chor der Stiftskirche sowie Mitglieder der Baden­Badener Philharmonie und ihrer Orchesterakademie.

Was wir heute als atmophärisch dichte, rhyth­misch raffinierte Musik von temperamentvoller Eleganz empfinden, sorgte zur Zeit der Urauf­führung am 13. September 1807 in Eisenstadt für Entsetzen. "Aber lieber Beethoven, was haben Sie denn da gemacht?" soll der ungarische Fürst Esterhäzy nach dem Konzert alles andere als begeistert ausgerufen haben. Und in einem darauf folgenden Brief an die Gräfin Henrietta Zielinski bezeichnete er die zum Namenstag seiner Frau in Auftrag gegebene Messe vornehm französisch gar als .Jnsuppor­tablement ridicule et detestable", als unerträglich lächerlich und abscheulich.

,Was den Fürsten an diesem Werk missfiel? Ganz einfach. Es klang für ihn ungewohnt und vor allem nicht nach seinem Hauskomponisten Haydn.

Beethovens Messe präsentierte sich für die damalige Zeit geradezu revolutionär, katapultierte sie doch die Kirchenmusik in eine bis dato ungewohnte Dimension. Der Komponist war, wie man weiß, beseelt vom Geist der Aufklärung und dieses Werk lag ihm nach eigener Aussage "vorzüglich am Herzen". Er nahm die musikalische Ausdeutung des Textes so ernst, dass er sogar vorschlug, alternativ eine deutsche Textunterlegung hinzuzufügen, um das Werk in die Tradition einer deutschen Sing­ oder Konzertmesse zu stellen. Weiterhin ignorierte er überlieferte musikalische Traditionen, in dem er statt geschlossener solo- und Chorpassagen Chor und Solisten in einen ständigen Dialog stellt.

Bei dieser Messe wird auch spürbar, dass sie in unmittelbarer Nachbarschaft zu .Fldello", der "Pastorale" und der "Schicksalssinfonie" entstanden ist. Man könnte sie fast als Vorläufer für die Sinfonie Nr. 9 oder mehr noch als Vorboten für seine alles überstrahlende große Missa solemnis bezeichnen.

Grund genug, sie sich im Rahmen des österlichen Hochamtes zu Gemüte zu führen.


Konzert in der Stiftskiche
HEINRICH SCHÜTZ „MATTHÄUSPASSION“

Vocalensemble Rastatt
Manuel König, Evangelist
Karsten Müller, Jesus
Holger Speck, Leitung
Uwe Serr, Orgel
Datum: 16. April
Beginn: 18.00 Uhr
Karten: 17€,
Abendkasse ab 17.00 Uhr
 


Via Crucis - Musik zu Karfreitag
Karfreitag, 22. April

Werke von Franz Liszt und Johann Sebastian Bach
Das Konzert in der Stiftskirche beginnt um 18.00 Uhr.
Mitwirkende:
„Projektchor Kirche“ im Chor Fidelitas Ebersteinburg
Uwe Serr, Orgel
Jaap van Wely, Celo
Annedore Hacker, Leitung
Im Zentrum steht das 'Via Crucis - Kreuzweg in 14 Stationen'
von Franz Liszt für gemischten Chor, Soli und Orgel.
Eintritt: EUR 12,-, ermäßigt EUR 8,-

 

 


PRESSEMITTEILUNG vom 12. 12. 2010
CHOR DER STIFTSKIRCHE BADEN-BADEN

Impressionistisches Musikgemälde

Kann man wie Monet, Degas oder Renoir mit Noten malen? Lassen sich mit ausgeklügelten Orchesterfarben, stilisierten Rhythmen und harmonischen Verwischungen betörende Klänge erschaffen?
Der französische Komponist Camille Saint-Saëns (1835 - 1921) vermochte dies und wurde so zum ersten „Impressionisten“ der Musik. Seine Kompositionen ruhen auf einer hervorragenden an alten Meistern geschulten Satzkunst, zeigen technische Perfektion sowie einen ausgeprägten Klangsinn. Ähnlich wie ein Gemälde wecken sie Emotionen, beeindrucken, sind „ impressionantes“.
Beim Weihnachtsoratorium, dem „Oratorio de Noël“, wird die Farbigkeit der musikalischen Sprache gestützt durch die formale Disziplin, die sich der Komponist als Kirchenmusiker, genauer als Organist an der Eglise St. Merry sowie an der Eglise de la Madeleine erwarb, wo das Werk des damals erst Dreiundzwanzigjährigen am 24. und 25. Dezember 1858 uraufgeführt wurde.
Während die orchestralen Partien im Prélude an Bach erinnern und eher kammermusikalisch zart und leicht daherkommen, taucht Camille Saint-Saëns für Chor und Solisten den Pinsel in frische, melodische Notenfarben, die mitunter auch in pastelligem Piano erklingen.
Ein festliches Musikgemälde für Soli, Chor, Streicher, Harfe und Orgel, ins Bild gesetzt vom Kammerorchester Rastatt unter der Leitung von Peter Epple, barock-opulent gerahmt von Bachs Konzert für drei Violinen und Streichorchester in D-dur sowie Händels Konzert für Harfe und Orchester op. 4,6.
Die Solisten sind: Maria Lomonossova-Ziegler, Egon Speck, Dieter-Heinrich Steinmetz (Violine). Es singen Diana -Marina Fischer (Sopran), Susanne Kuhn (Mezzosopran), Anja Schlenker-Rapke (Alt), Achim Klotz (Tenor), Joachim Herrmann (Bass) sowie der Chor der Stiftskirche. An der Orgel: Philipp Pelster, an der Harfe: Samira Memarzadeh. Die Gesamtleitung liegt bei Uwe Serr.
Der für einen feierlichen Ausklang der Weihnachtstage wie geschaffene Musikgenuss findet statt in der Stiftskirche Baden-Baden, am Sonntag, dem 26. Dezember um 17 Uhr. Karten gibt’s im Vorverkauf in der Buchhandlung Straß, 76530 Baden-Baden, Gernsbacher Str. 7, Telefon 07221/2 41 35.

Baden-Baden, d. 12. 12. 2010

 


Pressemitteilung

Chor der Stiftskirche Baden-Baden

Festliches Oster-Hochamt
mit Mozarts Credo-Messe
 


Baden-Badens Freunde der Kirchenmusik dürfen sich auch in diesem Jahr am Ostersonntag wieder auf einen neuen musikalischen Hochgenuss freuen. Zur feierlichen Umrahmung des Gottesdienstes erklingt am 4. April um 9 Uhr 30 in der Stiftskirche Mozarts überaus fantasievolle Credo-Messe in C-Dur für Soli, Chor, Orchester und Orgel.

Die Ende 1776 entstandene Missa solemnis mit der Köchelverzeichnisnummer 257 erhielt ihren Namen durch das besonders monumentale Credo, das mit vier Unisono-Rufen des Chors beginnt und als Leitmotiv den gesamten Satz durchzieht. Es verkörpert somit ein besonders ausdrucksstarkes Glaubensbekenntnis. Denn das lateinische Wort Credo heißt ja nichts anders als „ich glaube“ und passt zum österlichen Freudenfest genauso gut wie zu einer positiven Lebensphilosophie.

Auch die vorangegangenen und folgenden Sätze begeistern durch kompositorische Dichte, überraschenden Einfallsreichtum, zuweilen frühlingsfröhliche Lebhaftigkeit.

Es spielt ein Orchester aus Mitgliedern der Baden-Badener Philharmonie und ihrer Jugendakademie unter der Leitung von Boriana Baleff. Die Solisten sind Cristina Bravo (Sopran), Anja Schlenker-Rapke (Alt), Johannes Schmerbeck (Tenor) und Ernst Rapke (Bass). Den Orgelpart übernimmt Philipp Pelster. Es singt der Chor der Stiftskirche unter der Leitung von Uwe Serr.
 



Chorfestival Advent-Weihnachten in der Stiftskirche
 


So, 6. Dezember 17 Uhr
Adventskonzert Romantische Chor- und Orgelmusik
aus Frankreich und Deutschland
Vocalensemble Rastatt Lt. Holger Speck , Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 21.-€/ ermässigt 12.-€


So, 20. Dezember 17 Uhr
Adventskonzert
Knabenchor Hösel,
Leitung Toralf Hildebrandt
Eintritt: 15.-€


Sa, 26. Dezember 17 Uhr
Weihnachtskonzert
Chor- und Orgelwerke von Felix Mendelssohn-Bartholdy
Ensemble Lucida vallis
Leitung: Uwe Serr
Christine Schmälzle, Orgel
Eintritt: 15.-€


Do, 31. Dezember 21 Uhr
Toccata - Orgelfeuerwerk zum Jahreswechsel
Uwe Serr, Orgel
Eintritt. 12.-€

 

 


Aus: Bibelkuchen und Nonnenküsschen von Renate Tautenhahn.
Mosaik Verlag, München



Einladung
an alle Chormitglieder

GENIESSEN IM KLOSTER

Singen und Meditieren, Sehen & Hören, Essen & Trinken:
Der Chor der Stiftskirche lädt seine Mitglieder und deren Partner am 4. Oktober 2009 zu einem Wellnesstag für Körper, Geist und Seele ein. Hier das Programm:

9.30 Messe in der Stiftskirche, begleitet von einigen Chorsätzen. Anschließend Apéritif (Sektempfang) im Pfarrkeller.

12.00 Mittagessen in der Cistercienserinnen-Abtei Lichtenthal mit folgendem Menü:

Pfifferlingrahmsüppchen
Kalbsrückenbraten, Gemüse der Saison, Butterspätzle, Kartoffelgratin
Crème bavaroise mit Melonensalat

Für Partner/Gäste wird ein Unkostenbeitrag von 15 € erbeten.

14.30 Führung durch das mehr als 750 Jahre alte Kloster.

15.30 Kaffee und Kuchen

17.00 Ende

 


Chor der Stiftskirche Baden-Baden
Geplante Termine 2009

Stand: 4.7. 09   -    Änderungen vorbehalten

Events und Chorproben-Termine bis zum Jahresende 2009

••• 13. Juli . Keine Chorprobe.
Chormitglieder treffen sich am Hungerberg ab 19 Uhr 15 zum gemütlichen Beisammensein.

20. Juli. Chorprobe

27. Juli. Letzte Probe vor den Sommerferien.

14. September. Erste Probe nach den Sommerferien.

21. und 28. September. Chorprobe

••• 4. Oktober. Messe in der Stiftskirche.
Anschließend Essen im Kloster Lichtenthal

5. und 12. Oktober. Chorprobe

Vor 18. Oktober: Probentermine mit Philharmonischem Chor. Werden noch bekanntgegeben.

••• 18. Oktober Dvorak-Benefiz-Konzert um 17 Uhr in St. Bernhard.

19. und 26. Oktober. Chorprobe
2. und 9. November. Chorprobe

••• 15. November: Gemeinsames Mendelssohn-Konzert in Haueneberstein.

16 und 23. November. Chorprobe

••• 29. November (1. Advent): Rorate-Messe ist geplant. Anschließend gemütliches Beisammensein im Pfarrkeller.

30. November. Chorprobe
7. , 14. und 21. Dezember. Chorprobe

•••Weihnachtskonzert einplanen, falls wir Gottesdienst haben

Achtung: Herr Volz vom Kirchenchor St. Bernhard bietet an, erstmals am Mittwoch, d. 8. Juli und an den folgenden Mittwochen bei den Proben für die Orgelweihe am 27. September mitzuwirken. Ein weiterer Vorschlag von Herrn Volz: Ein gemeinsames Mendelssohn-Konzert am 15. 11. in Haueneberstein gemeinsam mit anderen Chören des Dekanats

Termine 2010
Ostergottesdienst einplanen

Feierliche Umrahmung des Oster-Hochamtes 2009 in der Stiftskirche
 

Nelson-Messe von Joseph Haydn

Wer sie im September vergangenen Jahres anlässlich der Lichtenthaler Klosterkonzerte verpasst hat, bekommt am Sonntag, dem 12. April um 10 Uhr noch einmal Gelegenheit, Joseph Haydns Nelson-Messe im Rahmen des festlichen Oster-Hochamtes in der Stiftskirche zu hören.

Die Messe für Solostimmen, Chor und Orchester, ursprünglich Missa in Angustiis, Messe in Zeiten der Bedrängnis, genannt, gehört zu Haydns Spätwerken. Sie wurde 1798 nach seinem eben erst beendeten Meisterstück „Die Schöpfung“ in nur 53 Tagen komponiert und in der Eisenstädter Bergkirche uraufgeführt. Den Namen Nelson-Messe verdankt sie der Tatsache, dass Haydn während des Schreibens am Benedictus von Admiral Nelsons Sieg in der Schlacht bei Abukir erfuhr und dem Satz durch Blechbläserklänge einen besonders eindringlichen Charakter verlieh.
Das im Wesentlichen in Moll gehaltene Werk überrascht durch eine Fülle neuer kompositorischer Einfälle. Harmonisch vereinen sich alte Traditionen und neue musikalische Ideen, treffen Fugen, Barock-Kanons und gregorianisch anmutender Gesang mit Orchestermethoden der Jahrhundertwende und der durch die Wiener klassischen Meister perfektionierten sinfonischen Form aufeinander.

Ein grandioses Werk, dem höchsten Feiertag der Christen angemessen und eine Hommage an den Komponisten, dessen Todestag sich Ende Mai zum 200. Male jährt.
Es singt der Chor der Stiftskirche unter der Leitung von Kantor Uwe Serr; es spielen Mitglieder des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Als Solisten wirken mit: Diana-Marina Fischer (Sopran), Anja Schlenker-Rapke (Alt), Johannes Schmerbeck (Tenor) und Joachim Herrmann (Bass).
 
Baden-Baden, d. 25. März 2009


Sonntag, 23. November 2008  17 Uhr
KATHEDRALKLÄNGE
Messe solennelle von Louis Vierne
Chor der Stiftskirche
Chor von St.Josef und St. Marien ; Gaggenau
Leitung. Uwe Serr, Frank Herm
Eintritt: 10.-€


Freitag, 26. Dezember 2008  16.30 Uhr
2. Weihnachtsfeiertag
WEIHNACHTEN MIT PAUKEN UND TROMPETEN
Blechbläserensemble der Baden-Badener Philharmonie
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 10.-€


Mittwoch, 31. Dezember 2008  21 Uhr
SILVESTER
FESTLICHER JAHRESAUSKLANG MIT TROMPETE UND ORGEL
Hubert Gassenschmidt, Trompete
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 10 €

 

Samstag, 5. Juli 2008   20 Uhr Stiftskirche
Llibre vermell de Monserat
Mittelalterliche Pilgerlieder
Ensemble lucida vallis
Leitung: Uwe Serr
Eintritt: 12/8.-€

Sonntag, 20. Juli 2008  17.30 Uhr Stiftskirche
Festliche Musik für Trompete und Orgel
Holger Bronner, Trompete
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 10/8.- €

Sonntag, 11. Mai 2008  17 Uhr Stiftskirche
Veni sancte Spiritus - Ave Maria
Vokal - und Orgelmusik  zum Pfingstfest
Andrea Chudak, Sopran  Fabian Martino, Tenor
Uwe Serr, Orgel
Eintritt 10/ 8 €

Sonntag,4. Mai 2008  17 Uhr Stiftskirche
Sopran und Orgel
Daniela Gerstenmeyer, Sopran
Philipp Pelster, Orgel
Eintritt frei – Spenden erbeten

Ostersonntag, 23. März 2008 um 10.00 Uhr
Feierliches Hochamt
Anton Dvorak „Messe D-Dur“
für Solisten, Chor und Orgel
Philharmonischer Chor und Chor der Stiftskirche
Leitung: Jimmy Röck
Orgel: Uwe Serr






Feierliches Osterhochamt mit Antonin Dvoraks Messe in D ….
und der liebe Gott wird mir schon auch einige Melodien zuflüstern…. Wie viel beinahe kindliches Vertrauen in den Schöpfer verrät dieser dem tschechischen Komponisten Antonin Dvorak zugeschriebene Ausspruch! Tatsächlich soll das musikalische Glückskind nur dann mit dem Komponieren begonnen haben, wenn es sich begeistert und inspiriert fand.

Wer am Ostersonntag in der Stiftskirche am Hochamt teilnimmt, wird beim Erklingen der Messe in D op. 86 diese Begeisterung sofort spüren. Zusammen mit dem Philharmonischen Chor Baden-Baden singt der Chor der Stiftskirche das 1887 entstandene Werk. Jimmy Röck, Leiter des Philharmonischen Chors, hat die Leitung des Chors und Uwe Serr, Kantor der Stiftskirche, übernimmt den Orgelpart . Vier Solostimmen setzen Akzente in diese hinreißende Messe, deren frohe Zuversicht den österlichen Gedanken überzeugend widerspiegelt.


 


in St. Bernhard

Osternacht, 22. März 2008 um 20.30 Uhr
Festliche Musik und Gesänge zur Auferstehungsfeier
Lichtentaler Bläserquartett
Choralschola der Stiftskirche
 


 




 

VON KARIN HEINEKE-DIETZ

Baden-Baden - Viele Gläubige fanden den Weg zum feierlichen Osterhochamt in die Stiftskirche Baden-Baden, um auch Antonin Dvoraks Messe in D-Dur op. 86 zu hören. Rund einhundert Sängerinnen und Sänger des Philharmonischen Chores und des Chores der Stiftskirche führten das im Jahre 1887 entstandene Werk auf. Glaube, Hoffnung, Liebe, dies war der Tenor der musikalischen und religiösen Botschaft am Ostersonntag. Pfarrer Thomas Maier las seine Predigt nach Johannes. Das Leben zu Ostern beginne mit einer großen Leere: Wo ist Jesu? Ostern beinhalte die Auferstehung und das Leben, so Pfarrer Maier.

Eingebettet in die Messliturgie fügte sich Dvoraks Messe als eine beachtenswerte Aufführung feierlichen Rahmens. Auch das Trompetenspiel von Hubert Gassenschmidt unterstrich die Feierlichkeit gleich zu Beginn mit dem Einzugschoral "Christ ist erstanden" - und im Offertium mit Trompete und Orgel (Uwe Serr). Jubel ertönte durch die Gemeinde mit "Halleluja, lasst uns singen". Jubel erklang im Kirchenschiff durch das Kyrie und das Gloria.

Einfühlsam mit ihren Stimmen unterstrichen die Solisten Cristina Bravo, Anja Schlenker-Rapke, Johannes Schmerbeck  und Florian Kontschak den homogenen Klangkörper des Chores, dessen Leitung in den Händen von Jimmy Röck lag. Dvorak legte die Instrumentierung - allein auf den Orgelpart, den der Kantor der Stiftskirche, Uwe Serr, spielte.

Die Schlichtheit der instrumentalen Begleitung belegte einmal mehr Dvoraks Frömmigkeit, die dadurch die Nachdenklichkeit des Wortes Gottes in besonderen Maße hervorhob. Der Chor konnte den festlich feierlichen Charakter der Messe mit seiner Ausdrucksstärke unterstreichen. Auch im Credo nach der Lesung, im Sanctus, Agnus Dei und Benedictus beeindruckte der Chor in überzeugender Weise. Solisten und Chor gaben allen Teilen der Messe erlebbare Nachhaltigkeit.

So wurde Dvoraks "Lyrik" in den langsamen Sätzen ausdrucksvoll verdeutlicht und dem Hochamt zu Ostern ein besonders feierlicher Rahmen gegeben.
 

 

  

 
  
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