|
|

in der Stiftskirche
|
|
|
Pressemitteilung
Chor der
Stiftskirche vor neuen Herausforderungen
Gut lachen
haben Kantor und Chorleiter Uwe Serr und seine
Vorstandsdamen (Foto). Denn ein erfolgreiches
Konzertjahr liegt hinter ihnen. Der nunmehr
rund 60 Mitglieder umfassende Chor ist - wie
übrigens schon 2010 - um zahlreiche Neuzugänge
gewachsen, beginnt sich langsam aber sicher zu
verjüngen und startet jetzt nach der
Sommerpause mit den Proben zu einem
vielversprechenden Programm.
Nach Messen
von Haydn, Menschick, Gounod, Schnürl, Dvořák,
Mozart und der bereits sehr anspruchsvollen
Beethoven-Messe will Chorleiter Uwe Serr die
Leistung seiner Sängerinnen und Sänger mit
Antonin Dvořáks Stabat mater noch erheblich
steigern.
Wer das
beeindruckende Werk kennt, weiß, dass es bei
aller erhabenen Schönheit ein musikalischer
Kraftakt ist. Für die Proben hat Uwe Serr etwa
ein Jahr angesetzt. Die jungen, allesamt
hochmusikalischen Neuzugänge schockt dies
nicht. „Kirchenmusik macht richtig Spaß und
ist ein super Kontrastprogramm zu Pop und
Rock,“ meinen sie. Die älteren Chormitglieder
sehen die Eroberung auch der schwierigsten
Passagen eher philosophisch gelassen, getreu
dem Motto: „Der Mensch wächst an seinen
Aufgaben.
Parallel dazu
probt der Chor ein weiteres musikalisches
Bravourstück, nämlich Hyperions Schicksalslied
von Brahms, das voraussichtlich im März 2012
zusammen mit dem Kammerorchester Luxemburg in
Baden-Baden zur Aufführung kommt. Beide
Stücke, so unterschiedlich und spannungsreich
sie sich von Musik und Text her präsentieren,
leben vom schmerzhaften Kontrast zwischem
Göttlichem und Menschlichem.
Wer Lust hat,
mitzusingen, um diese beiden attraktiven Werke
zum Erfolg zu führen, ist herzlich eingeladen.
Die Proben finden jeweils Montagabend um 19
Uhr 30 (Sommerzeit) bzw. 19 Uhr in der Aula
des Markgraf-Ludwig-Gymnasiums statt. Weitere
Infos auch auf der Plakatwand in der
Stiftskirche sowie über Cornelia Gawron, Tel.
07221/70971 oder Gertrud Rettig, Tel.
07221/28792.

((Foto:
privat))
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
PRESSEMITTEILUNG
CHOR DER STIFTSKIRCHE BADEN-BADEN

Frühlingskonzert mit Mozart und
Beethoven im Kloster Lichtenthal
am Sonntag, dem 15. Mai 2011 um 15 Uhr
Jauchzet, jubelt, ihr glücklichen
Seelen....
.....
denn selten war ein Frühjahr so schön
wie dieses. Selten gaben sich
duftender Blütenrausch und frisches
Maiengrün ein so spektakuläres
Stelldichein. Was nach der Augenweide
noch fehlt, ist ein veritabler Genuss
fürs Ohr.
Wie wär’s mit Mozarts „Exsultate,
jubilate“, einer vom kaum 17-jährigen
Komponisten geschriebenen jugendlich
unbeschwerten Motette? Oder mit
Beethovens seinerzeit geradezu
revolutionären Messe in C-Dur, einem
Werk von erlesener musikalischer
Raffinesse?
Musikliebhaber können am Sonntag, dem
15. Mai 2011 um 15 Uhr beides haben.
Im Rahmen der Lichtenthaler
Klosterkonzerte laden die Philharmonie
Baden, die Jugendakademie, der Chor
der Stiftskirche sowie die Solisten
Diana-Marina Fischer (Sopran), Anja
Schlenker-Rapke (Alt), Achim Klotz
(Tenor) und Ernst Rapke (Bass) zu
einem festlichen Frühlingskonzert in
der Klosterkirche ein.
Beide
genannten Werke sind übrigens
Bravourstücke für die Kehle. Die
Beethoven-Messe verlangt Chor und
Solisten mit verwegenen Synkopen und
temperamentvollen Fugen Höchstleistung
ab. Das Mozart-Œuvre weist eine innere
Verwandtschaft zur Oper auf und
bestach bei der Uraufführung am 17.
Januar 1773 in der Mailänder
Theatinerkirche vor allem durch die
herausragende Stimme des Kastraten
Venanzio Rauzzini. Im Klosterkonzert
wird die Sopranistin Diana-Marina
Fischer (Foto) diese virtouse Partie
singen.
Während Beethovens Werk eindeutig
sakraler Natur ist, gibt es beim „Exsultate,
jubilate“ in der Musikwelt
unterschiedliche Interpretationen über
die Einordnung dieses Vokalstücks, die
von einer Allegorie der Natur über ein
Mariengebet (im zweiten Teil) bis hin
zur dramatischen Solo-Katante reichen.
Egal,
ein göttlicher Ohrenschmaus ist das
„Jauchzet, jubelt“ allemal. Genau wie
die Beethoven-Messe. Wie sagte doch
Augustinus: „Nur dem Gaumen des
Glaubens schmeckt Gottes Honig.“

Diana-Marina Fischer. Die gebürtige
Baden-Badenerin und gefragte Opern-
und Konzertsängerin singt die
Sopranpartien der Beethoven-Messe und
Mozart-Motette
Vorverkauf in der Buch- und
Kunsthandlung des Klosters Lichtenthal
|
|
|
|
|

Beethovens Messe
in C-dur
Feierliches Osterhochamt in der Stiftskirche
am Ostersonntag.24. April, um 17 Uhr
Wie in den vergangenen Jahren
wird auch am diesjährigen Ostersonntag in der Stiftskirche das
Hochamt musikalisch festlich umrahmt. Beethoven wird erklingen,
genauer seine beeindruckende Messe in C·Dur für Chor, Soli und
Orchester, Opus 86, Unter der Leitung von Uwe Serr und mit einer
dankenswert finanziellen Unterstützung der Scherer-Stiftung singen
und spielen Diana-Marina Fischer (Sopran), Anja Schlenker-Rapke
(Alt), Achim Klotz (Tenor), Ernst Rapke (Bass), der Chor der
Stiftskirche sowie Mitglieder der BadenBadener Philharmonie und
ihrer Orchesterakademie.
Was wir heute als atmophärisch dichte, rhythmisch raffinierte
Musik von temperamentvoller Eleganz empfinden, sorgte zur Zeit der
Uraufführung am 13. September 1807 in Eisenstadt für Entsetzen.
"Aber lieber Beethoven, was haben Sie denn da gemacht?" soll der
ungarische Fürst Esterhäzy nach dem Konzert alles andere als
begeistert ausgerufen haben. Und in einem darauf folgenden Brief
an die Gräfin Henrietta Zielinski bezeichnete er die zum Namenstag
seiner Frau in Auftrag gegebene Messe vornehm französisch gar als
.Jnsupportablement ridicule et detestable", als unerträglich
lächerlich und abscheulich.
,Was den Fürsten an diesem Werk missfiel? Ganz einfach. Es klang
für ihn ungewohnt und vor allem nicht nach seinem Hauskomponisten
Haydn.
Beethovens Messe präsentierte sich für die damalige Zeit geradezu
revolutionär, katapultierte sie doch die Kirchenmusik in eine bis
dato ungewohnte Dimension. Der Komponist war, wie man weiß,
beseelt vom Geist der Aufklärung und dieses Werk lag ihm nach
eigener Aussage "vorzüglich am Herzen". Er nahm die musikalische
Ausdeutung des Textes so ernst, dass er sogar vorschlug,
alternativ eine deutsche Textunterlegung hinzuzufügen, um das Werk
in die Tradition einer deutschen Sing oder Konzertmesse zu
stellen. Weiterhin ignorierte er überlieferte musikalische
Traditionen, in dem er statt geschlossener solo- und Chorpassagen
Chor und Solisten in einen ständigen Dialog stellt.
Bei dieser Messe wird auch spürbar, dass sie in unmittelbarer
Nachbarschaft zu .Fldello", der "Pastorale" und der
"Schicksalssinfonie" entstanden ist. Man könnte sie fast als
Vorläufer für die Sinfonie Nr. 9 oder mehr noch als Vorboten für
seine alles überstrahlende große Missa solemnis bezeichnen.
Grund genug, sie sich im Rahmen des österlichen Hochamtes zu
Gemüte zu führen.
|
|
|
|
Konzert in der Stiftskiche
HEINRICH SCHÜTZ „MATTHÄUSPASSION“
Vocalensemble Rastatt
Manuel König, Evangelist
Karsten Müller, Jesus
Holger Speck, Leitung
Uwe Serr, Orgel
Datum: 16. April
Beginn: 18.00 Uhr
Karten: 17€,
Abendkasse ab 17.00 Uhr
|
|
|
|
|
 |
Via Crucis - Musik zu
Karfreitag
Karfreitag, 22. April
Werke von Franz Liszt und Johann Sebastian Bach
Das Konzert in der Stiftskirche beginnt um 18.00 Uhr.
Mitwirkende:
„Projektchor Kirche“ im Chor Fidelitas Ebersteinburg
Uwe Serr, Orgel
Jaap van Wely, Celo
Annedore Hacker, Leitung
Im Zentrum steht das 'Via Crucis - Kreuzweg in 14 Stationen'
von Franz Liszt für gemischten Chor, Soli und Orgel.
Eintritt: EUR 12,-, ermäßigt EUR 8,-
|
|
|
|
|
PRESSEMITTEILUNG vom 12. 12. 2010
CHOR DER STIFTSKIRCHE BADEN-BADEN
Impressionistisches Musikgemälde
Kann man wie Monet,
Degas oder Renoir mit Noten malen? Lassen
sich mit ausgeklügelten Orchesterfarben,
stilisierten Rhythmen und harmonischen
Verwischungen betörende Klänge erschaffen?
Der französische Komponist Camille
Saint-Saëns (1835 - 1921) vermochte dies und
wurde so zum ersten „Impressionisten“ der
Musik. Seine Kompositionen ruhen auf einer
hervorragenden an alten Meistern geschulten
Satzkunst, zeigen technische Perfektion
sowie einen ausgeprägten Klangsinn. Ähnlich
wie ein Gemälde wecken sie Emotionen,
beeindrucken, sind „ impressionantes“.
Beim Weihnachtsoratorium, dem „Oratorio de
Noël“, wird die Farbigkeit der musikalischen
Sprache gestützt durch die formale
Disziplin, die sich der Komponist als
Kirchenmusiker, genauer als Organist an der
Eglise St. Merry sowie an der Eglise de la
Madeleine erwarb, wo das Werk des damals
erst Dreiundzwanzigjährigen am 24. und 25.
Dezember 1858 uraufgeführt wurde.
Während die orchestralen Partien im Prélude
an Bach erinnern und eher kammermusikalisch
zart und leicht daherkommen, taucht Camille
Saint-Saëns für Chor und Solisten den Pinsel
in frische, melodische Notenfarben, die
mitunter auch in pastelligem Piano
erklingen.
Ein festliches Musikgemälde für Soli, Chor,
Streicher, Harfe und Orgel, ins Bild gesetzt
vom Kammerorchester Rastatt unter der
Leitung von Peter Epple, barock-opulent
gerahmt von Bachs Konzert für drei Violinen
und Streichorchester in D-dur sowie Händels
Konzert für Harfe und Orchester op. 4,6.
Die Solisten sind: Maria Lomonossova-Ziegler,
Egon Speck, Dieter-Heinrich Steinmetz
(Violine). Es singen Diana -Marina Fischer
(Sopran), Susanne Kuhn (Mezzosopran), Anja
Schlenker-Rapke (Alt), Achim Klotz (Tenor),
Joachim Herrmann (Bass) sowie der Chor der
Stiftskirche. An der Orgel: Philipp Pelster,
an der Harfe: Samira Memarzadeh. Die
Gesamtleitung liegt bei Uwe Serr.
Der für einen feierlichen Ausklang der
Weihnachtstage wie geschaffene Musikgenuss
findet statt in der Stiftskirche
Baden-Baden, am Sonntag, dem 26. Dezember um
17 Uhr. Karten gibt’s im Vorverkauf in der
Buchhandlung Straß, 76530 Baden-Baden,
Gernsbacher Str. 7, Telefon 07221/2 41 35.
Baden-Baden, d. 12. 12. 2010
|
|
|
|
Pressemitteilung
Chor der Stiftskirche
Baden-Baden

Festliches Oster-Hochamt
mit Mozarts Credo-Messe
Baden-Badens Freunde der
Kirchenmusik dürfen sich auch in diesem Jahr
am Ostersonntag wieder auf einen neuen
musikalischen Hochgenuss freuen. Zur
feierlichen Umrahmung des Gottesdienstes
erklingt am 4. April um 9 Uhr 30 in der
Stiftskirche Mozarts überaus fantasievolle
Credo-Messe in C-Dur für Soli, Chor,
Orchester und Orgel.
Die Ende 1776 entstandene
Missa solemnis mit der
Köchelverzeichnisnummer 257 erhielt ihren
Namen durch das besonders monumentale Credo,
das mit vier Unisono-Rufen des Chors beginnt
und als Leitmotiv den gesamten Satz
durchzieht. Es verkörpert somit ein
besonders ausdrucksstarkes
Glaubensbekenntnis. Denn das lateinische
Wort Credo heißt ja nichts anders als „ich
glaube“ und passt zum österlichen
Freudenfest genauso gut wie zu einer
positiven Lebensphilosophie.
Auch die vorangegangenen und
folgenden Sätze begeistern durch
kompositorische Dichte, überraschenden
Einfallsreichtum, zuweilen
frühlingsfröhliche Lebhaftigkeit.
Es spielt ein Orchester aus
Mitgliedern der Baden-Badener Philharmonie
und ihrer Jugendakademie unter der Leitung
von Boriana Baleff. Die Solisten sind
Cristina Bravo (Sopran), Anja
Schlenker-Rapke (Alt), Johannes Schmerbeck
(Tenor) und Ernst Rapke (Bass). Den
Orgelpart übernimmt Philipp Pelster. Es
singt der Chor der Stiftskirche unter der
Leitung von Uwe Serr.
|
|
Chorfestival
Advent-Weihnachten in der Stiftskirche
So, 6. Dezember 17 Uhr
Adventskonzert Romantische Chor- und
Orgelmusik
aus Frankreich und Deutschland
Vocalensemble Rastatt Lt. Holger Speck ,
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 21.-€/ ermässigt 12.-€
So, 20. Dezember 17 Uhr
Adventskonzert
Knabenchor Hösel,
Leitung Toralf Hildebrandt
Eintritt: 15.-€
Sa, 26. Dezember 17 Uhr
Weihnachtskonzert
Chor- und Orgelwerke von Felix
Mendelssohn-Bartholdy
Ensemble Lucida vallis
Leitung: Uwe Serr
Christine Schmälzle, Orgel
Eintritt: 15.-€
Do, 31. Dezember 21 Uhr
Toccata - Orgelfeuerwerk zum Jahreswechsel
Uwe Serr, Orgel
Eintritt. 12.-€
|
|
|
|
Aus: Bibelkuchen und Nonnenküsschen von Renate
Tautenhahn.
Mosaik Verlag, München
Einladung
an alle Chormitglieder
GENIESSEN IM KLOSTER
Singen und
Meditieren, Sehen & Hören, Essen & Trinken:
Der Chor der Stiftskirche lädt seine
Mitglieder und deren Partner am 4. Oktober
2009 zu einem Wellnesstag für Körper, Geist
und Seele ein. Hier das Programm:
9.30
Messe in der Stiftskirche, begleitet von
einigen Chorsätzen. Anschließend Apéritif
(Sektempfang) im Pfarrkeller.
12.00
Mittagessen in der Cistercienserinnen-Abtei
Lichtenthal mit folgendem Menü:
Pfifferlingrahmsüppchen
Kalbsrückenbraten, Gemüse der Saison,
Butterspätzle, Kartoffelgratin
Crème bavaroise mit Melonensalat
Für
Partner/Gäste wird ein Unkostenbeitrag von 15
€ erbeten.
14.30
Führung durch das mehr als 750 Jahre alte
Kloster.
15.30
Kaffee und Kuchen
17.00 Ende
|
|
|
Chor der Stiftskirche
Baden-Baden
Geplante Termine 2009
Stand: 4.7. 09 -
Änderungen vorbehalten
Events
und Chorproben-Termine bis zum Jahresende
2009
••• 13.
Juli . Keine Chorprobe.
Chormitglieder treffen sich am Hungerberg ab
19 Uhr 15 zum gemütlichen Beisammensein.
20. Juli. Chorprobe
27. Juli. Letzte Probe vor den Sommerferien.
14. September. Erste Probe nach den
Sommerferien.
21. und 28. September. Chorprobe
••• 4. Oktober. Messe in der Stiftskirche.
Anschließend Essen im Kloster Lichtenthal
5. und 12. Oktober. Chorprobe
Vor 18. Oktober: Probentermine mit
Philharmonischem Chor. Werden noch
bekanntgegeben.
••• 18. Oktober Dvorak-Benefiz-Konzert um 17
Uhr in St. Bernhard.
19. und
26. Oktober. Chorprobe
2. und 9. November. Chorprobe
••• 15.
November: Gemeinsames Mendelssohn-Konzert in
Haueneberstein.
16 und
23. November. Chorprobe
••• 29.
November (1. Advent): Rorate-Messe ist
geplant. Anschließend gemütliches
Beisammensein im Pfarrkeller.
30.
November. Chorprobe
7. , 14. und 21. Dezember. Chorprobe
•••Weihnachtskonzert einplanen, falls wir
Gottesdienst haben
Achtung:
Herr Volz vom Kirchenchor St. Bernhard
bietet an, erstmals am Mittwoch, d. 8. Juli
und an den folgenden Mittwochen bei den
Proben für die Orgelweihe am 27. September
mitzuwirken. Ein weiterer Vorschlag von
Herrn Volz: Ein gemeinsames
Mendelssohn-Konzert am 15. 11. in
Haueneberstein gemeinsam mit anderen Chören
des Dekanats
Termine
2010
Ostergottesdienst einplanen
|
 |
Feierliche
Umrahmung des Oster-Hochamtes 2009 in der
Stiftskirche
Nelson-Messe von Joseph Haydn
Wer sie im September vergangenen Jahres
anlässlich der Lichtenthaler Klosterkonzerte
verpasst hat, bekommt am Sonntag, dem 12.
April um 10 Uhr noch einmal Gelegenheit,
Joseph Haydns Nelson-Messe im Rahmen des
festlichen Oster-Hochamtes
in der Stiftskirche zu hören.
|
|
Die Messe
für Solostimmen, Chor und Orchester,
ursprünglich Missa in Angustiis, Messe in
Zeiten der Bedrängnis, genannt, gehört zu
Haydns Spätwerken. Sie wurde 1798 nach seinem
eben erst beendeten Meisterstück „Die
Schöpfung“ in nur 53 Tagen komponiert und in
der Eisenstädter Bergkirche uraufgeführt. Den
Namen Nelson-Messe verdankt sie der Tatsache,
dass Haydn während des Schreibens am
Benedictus von Admiral Nelsons Sieg in der
Schlacht bei Abukir erfuhr und dem Satz durch
Blechbläserklänge einen besonders
eindringlichen Charakter verlieh.
Das im Wesentlichen in Moll gehaltene Werk
überrascht durch eine Fülle neuer
kompositorischer Einfälle. Harmonisch vereinen
sich alte Traditionen und neue musikalische
Ideen, treffen Fugen, Barock-Kanons und
gregorianisch anmutender Gesang mit
Orchestermethoden der Jahrhundertwende und der
durch die Wiener klassischen Meister
perfektionierten sinfonischen Form
aufeinander.
Ein
grandioses Werk, dem höchsten Feiertag der
Christen angemessen und eine Hommage an den
Komponisten, dessen Todestag sich Ende Mai zum
200. Male jährt.
Es singt der Chor der Stiftskirche unter der
Leitung von Kantor Uwe Serr; es spielen
Mitglieder des SWR-Sinfonieorchesters
Baden-Baden und Freiburg. Als Solisten wirken
mit: Diana-Marina Fischer (Sopran), Anja
Schlenker-Rapke (Alt), Johannes Schmerbeck
(Tenor) und Joachim Herrmann (Bass).
Baden-Baden, d. 25. März 2009 |
Sonntag, 23.
November 2008 17 Uhr
KATHEDRALKLÄNGE
Messe solennelle von Louis Vierne
Chor der Stiftskirche
Chor von St.Josef und St. Marien ; Gaggenau
Leitung. Uwe Serr, Frank Herm
Eintritt: 10.-€
Freitag, 26. Dezember 2008 16.30 Uhr
2. Weihnachtsfeiertag
WEIHNACHTEN MIT PAUKEN UND TROMPETEN
Blechbläserensemble der Baden-Badener
Philharmonie
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 10.-€
Mittwoch, 31. Dezember
2008
21 Uhr
SILVESTER
FESTLICHER JAHRESAUSKLANG MIT TROMPETE UND ORGEL
Hubert Gassenschmidt, Trompete
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 10 €
Samstag, 5. Juli
2008
20 Uhr
Stiftskirche
Llibre
vermell de Monserat
Mittelalterliche Pilgerlieder
Ensemble lucida vallis
Leitung: Uwe Serr
Eintritt: 12/8.-€
Sonntag, 20. Juli
2008
17.30 Uhr Stiftskirche
Festliche Musik für Trompete und Orgel
Holger Bronner, Trompete
Uwe Serr, Orgel
Eintritt: 10/8.- €
Sonntag, 11. Mai
2008
17 Uhr Stiftskirche
Veni sancte
Spiritus - Ave Maria
Vokal -
und Orgelmusik zum Pfingstfest
Andrea
Chudak, Sopran Fabian Martino, Tenor
Uwe Serr,
Orgel
Eintritt 10/ 8 €
Sonntag,4. Mai
2008
17
Uhr Stiftskirche
Sopran
und Orgel
Daniela
Gerstenmeyer, Sopran
Philipp Pelster, Orgel
Eintritt frei – Spenden erbeten
Ostersonntag,
23. März 2008 um 10.00 Uhr
Feierliches Hochamt
Anton Dvorak „Messe D-Dur“
für Solisten, Chor und Orgel
Philharmonischer Chor und Chor der Stiftskirche
Leitung: Jimmy Röck
Orgel: Uwe Serr
Feierliches Osterhochamt mit Antonin Dvoraks
Messe in D ….
und der liebe Gott wird mir schon auch einige
Melodien zuflüstern…. Wie viel beinahe kindliches
Vertrauen in den Schöpfer verrät dieser dem
tschechischen Komponisten Antonin Dvorak
zugeschriebene Ausspruch! Tatsächlich soll das
musikalische Glückskind nur dann mit dem Komponieren
begonnen haben, wenn es sich begeistert und
inspiriert fand.
Wer am Ostersonntag in der Stiftskirche am Hochamt
teilnimmt, wird beim Erklingen der Messe in D op. 86
diese Begeisterung sofort spüren. Zusammen mit dem
Philharmonischen Chor Baden-Baden singt der Chor der
Stiftskirche das 1887 entstandene Werk. Jimmy Röck,
Leiter des Philharmonischen Chors, hat die Leitung
des Chors und Uwe Serr, Kantor der Stiftskirche,
übernimmt den Orgelpart . Vier Solostimmen setzen
Akzente in diese hinreißende Messe, deren frohe
Zuversicht den österlichen Gedanken überzeugend
widerspiegelt.
|
in St. Bernhard
Osternacht, 22. März 2008 um 20.30 Uhr
Festliche Musik und Gesänge zur
Auferstehungsfeier
Lichtentaler Bläserquartett
Choralschola der Stiftskirche
|



|
VON KARIN
HEINEKE-DIETZ
Baden-Baden -
Viele Gläubige fanden den Weg zum
feierlichen Osterhochamt in die
Stiftskirche Baden-Baden, um auch Antonin
Dvoraks Messe in D-Dur op. 86 zu hören.
Rund einhundert Sängerinnen und Sänger des
Philharmonischen Chores und des Chores der
Stiftskirche führten das im Jahre 1887
entstandene Werk auf. Glaube, Hoffnung,
Liebe, dies war der Tenor der
musikalischen und religiösen Botschaft am
Ostersonntag. Pfarrer Thomas Maier las
seine Predigt nach Johannes. Das Leben zu
Ostern beginne mit einer großen Leere: Wo
ist Jesu? Ostern beinhalte die
Auferstehung und das Leben, so Pfarrer
Maier.
Eingebettet in
die Messliturgie fügte sich Dvoraks Messe
als eine beachtenswerte Aufführung
feierlichen Rahmens. Auch das
Trompetenspiel von Hubert Gassenschmidt
unterstrich die Feierlichkeit gleich zu
Beginn mit dem Einzugschoral "Christ ist
erstanden" - und im Offertium mit Trompete
und Orgel (Uwe Serr). Jubel ertönte durch
die Gemeinde mit "Halleluja, lasst uns
singen". Jubel erklang im Kirchenschiff
durch das Kyrie und das Gloria.
Einfühlsam mit
ihren Stimmen unterstrichen die Solisten
Cristina Bravo, Anja Schlenker-Rapke,
Johannes Schmerbeck und Florian
Kontschak den homogenen Klangkörper des
Chores, dessen Leitung in den Händen von
Jimmy Röck lag. Dvorak legte die
Instrumentierung - allein auf den
Orgelpart, den der Kantor der
Stiftskirche, Uwe Serr, spielte.
Die
Schlichtheit der instrumentalen Begleitung
belegte einmal mehr Dvoraks Frömmigkeit,
die dadurch die Nachdenklichkeit des
Wortes Gottes in besonderen Maße
hervorhob. Der Chor konnte den festlich
feierlichen Charakter der Messe mit seiner
Ausdrucksstärke unterstreichen. Auch im
Credo nach der Lesung, im Sanctus, Agnus
Dei und Benedictus beeindruckte der Chor
in überzeugender Weise. Solisten und Chor
gaben allen Teilen der Messe erlebbare
Nachhaltigkeit.
So wurde
Dvoraks "Lyrik" in den langsamen Sätzen
ausdrucksvoll verdeutlicht und dem Hochamt
zu Ostern ein besonders feierlicher Rahmen
gegeben.
|
|
|